Schullandheimaufenthalt der 3. und 4. Klasse in Eichstätt

Voller Vorfreude fieberten die Kinder der 3. und 4. Klasse, bereits Wochen zuvor, ihrem Schullandheimaufenthalt entgegen. Schließlich war es soweit und nach einer herzlichen Verabschiedung von den Eltern ging es auf nach Eichstätt.
Nach einer etwa eineinhalbstündigen Fahrt mussten zunächst die großen Koffer auf die Zimmer gebracht und die Betten bezogen werden. Nach einem stärkenden Mittagessen ging es auf eine Stadtrallye durch Eichstätt, wobei die Schüler viel zur langen Geschichte der Stadt erfuhren. Da das Wetter auch abends noch sehr schön war, endete der erste Tag draußen mit verschiedenen Spielen.
Am Dienstag wurden wir in die Geheimnisse der Druiden eingeführt und lernten bei einer Wanderung durch die Wälder um Eichstätt herum vieles über den Nutzen von Blumen und Kräutern. Anschließend wurden noch Stöcke gesammelt. So ausgerüstet ging es zurück zur Jugendherberge. Dort wurde in einer Gruppe mit den gesammelten Blüten und Blättern Kräuterquark zubereitet. Die andere Gruppe brachte ein Feuer zum Brennen. Nun konnte Stockbrot gebacken werden und dazu gab es den leckeren selbst gemachten Quark. Abends klang der Tag mit Musik und Tanzspielen aus.
Am Mittwoch machten sich alle mit einem großen Lunchpaket auf zur Erkundung der Willibaldsburg mit ihrem Juramuseum. Nach einer faszinierenden Führung durch das Museum mit Geschichten über Dinosaurier und besonders den berühmten Urvogel Archaeopteryx, wagten wir den Aufstieg auf einen der Türme der Burg und genossen einen herrlichen Ausblick über die Stadt. Zum Abschluss haben wir noch den über 100 Meter tiefen Brunnen genauestens untersucht. Da das Wetter schön und die Kinder motiviert waren, sind wir noch einige Zeit durch kleine Wäldchen zu einer Wallfahrtskapelle gelaufen. Jetzt hatten sich alle ein Eis verdient. Zum Abschluss dieses spannenden Tages gab es einen Spieleabend.
Am folgenden Tag fiel das Aufstehen einigen schon deutlich schwerer, aber die Aussicht darauf, heute selbst nach Fossilien graben zu dürfen, machte die Schüler schnell wieder munter. So ging es erneut mit einem Lunchpaket im Rucksack auf zum Steinbruch – selbst ein Regenguss konnte uns nicht aufhalten. Dort angekommen machten sich alle trotz Regen und Schlamm mit Hammer und Meißel auf die Suche nach den begehrten Fossilien. Viele Kinder fanden versteinerte Haarsterne, etliche auch Dinosaurierkot, was großes Gelächter auslöste. Bei nun endlich besserem Wetter ging es mit den Funden schwer bepackt zurück zur Jugendherberge. Dort konnte in einer Fälscherwerkstatt jeder, dem die Fundstücke noch nicht spektakulär genug waren, sein eigenes Fossil fälschen.
Nach dem Abendessen wurde noch Abschied gefeiert mit Musik und Spielen. Danach gingen alle erschöpft ins Bett.
Freitag früh war die Woche schon wieder vorbei und nach dem Säubern der Zimmer traten wir die Heimreise an. An der Schule warteten bereits die Eltern, um sich die vielen neuen Eindrücke und Erlebnisse ihrer Kinder schildern zu lassen.

 

 

 

 

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