Projektwoche „Architektur macht Schule“

 

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Projektwoche: Architektur macht Schule – Besuch im Haus der Architektur
 
Ein Highlight unserer Projektwoche war mit Sicherheit der Besuch der 2., 3. und 4. Klasse bei der Bayerischen Architektenkammer im Haus der Architektur. Frau Katharina Matzig von der Bayerischen Architektenkammer nahm sich viel Zeit für uns und ermöglichte uns einen spannenden Vormittag. Wir lernten das Haus der Architektur von außen und innen kennen, erfuhren etwas über die Arbeitsweise eines Architekten und sahen einen interessanten Vortrag über Beton. Dann durften wir auch selbst noch tätig werden. Beim anschließenden Workshop durften wir selbst Beton mischen, anrühren und daraus tolle Sachen gießen. Vom Kerzenhalter über Stiftebehälter, der Fantasie waren keine Grenzen gesetzt. Noch sind unsere Objekte beim Trocknen, aber wir sind schon sehr gespannt und freuen uns darauf, sie endlich mit nach Hause zu nehmen.
Vielen Dank nochmals an Frau Matzig und die Bayerische Architektenkammer, dass wir Ihnen einen Besuch abstatten durften.

 

 

Projektwoche: Architektur macht Schule – Besuch im Schloss Schleißheim
 
Die Hochbrücker Schüler sind bei Schulausflügen schon oft zum Schloss Schleißheim gewandert und haben den prächtigen Bau mit seinen wunderbaren Parkanlagen von außen bestaunt. Nun wurde es endlich Zeit, das Schloss auch einmal von innen zu besichtigen. So wurde für jede Klasse eine Führung organisiert – der Förderverein unterstützte dies dankenswerter Weise mit einer Geldspende.
Die Kinder erfuhren, dass das neue Schloss Schleißheim von Kurfürst Max Emanuel geplant wurde. Er wollte einen riesigen Schlosskomplex bauen, von dem aber nur ein Teil verwirklicht wurde.
Durch die Eingangshalle ging es über die große Empfangstreppe hoch in die großen Säle, die prächtig ausgestattet sind. Auch die Privat-“Zimmer“ von Kurfürst und Kurfürstin beeindruckten durch ihre Größe und prunkvolle Ausstattung. Die Schüler waren begeistert von den Gemälden und wunderten sich über die Ausmaße der Innenräume.
So konnte man hören: „Das sieht ja von außen schon so groß aus, aber innen ist das ja riesig!“
Außerdem erfuhren die Kinder auch wichtige Details über das Leben in der damaligen Zeit. Frauen trugen lange Kleider mit geschnürten Oberteilen und Männer mussten Schuhe mit sehr hohen Absätzen anziehen. Alle hatten Perücken auf und leider wuschen sich die Menschen damals nicht, deshalb wurden überall Duftschälchen aufgestellt. Bei richtig großen Festen z.B. Hochzeiten gab es bis zu dreißig verschiedene Gänge zum Essen.
So machten die Führerinnen den Alltag der Adeligen in der damaligen Zeit für die Schüler lebendig. Wir danken für den gelungenen Vormittag!

 

 

Projektwoche: Architektur macht Schule – Praxis
 
Am Mittwoch tauchen wir ein in die Praxis:
Zunächst erhalten wir in der Pausenhalle eine Einführung in das Berufsbild „Architekt/in“.
Herr Müller und Frau Wagner erklären anhand von Plänen und Fotos, wie ein Architekt bei der Realisierung eines Bauprojektes vorgeht. Von den ersten Ideenskizzen über Pläne und Modelle bis hin zum Rohbau und fertigen Gebäude erfahren wir viel Interessantes über diesen kreativen Beruf.
Die Kinder staunen nicht schlecht darüber, wie lange geplant werden und wie viel Geld bezahlt werden muss, bis man in ein Haus, eine Schule oder ein öffentliches Gebäude einziehen kann.
Danach werden die Kinder in 4er-Gruppen eingeteilt, jeweils ein Kind aus jeder Jahrgangsstufe. Die Schüler erfahren, dass ein Wettbewerb für unsere Schule ausgelobt wurde und dass Frau Wagner und Herr Müller am Ende der Projektwoche eine Siegergruppe küren und mit einem Preis belohnen werden.
Zur Materialausgabe (Kartons, Farben, Kleber, Messer, Kreppband, …) geht es dann in den Werkraum zu Frau Siebenschuh und Frau Zölfel.
In den Klassen stehen drei oder vier Gruppentische, an denen die Kinder zunächst einen Entwurf zeichnen und dann mit der Umsetzung beginnen.
Bald sind alle vertieft in ihr Gruppenprojekt und müssen zur Pause fast genötigt werden.
Am Donnerstag wird weiter an den sehr unterschiedlichen Kunstwerken gearbeitet, denn schließlich geht es nach dem Bauen noch an die farbliche Ausgestaltung.
Das Spektrum reicht von Phantasiegebäuden über Burgen und Wohnhäuser bis hin zu Schulen oder Sportstätten.

 

 

Projektwoche: Architektur macht Schule – Abschlussarbeiten und Präsentation
 
An Tag fünf unserer Projektwoche gingen die Schüler mit Eifer daran, ihren Häusern den letzten Schliff zu geben. Finale Anstriche, Dekorationen und die Gestaltung der Außenanlagen standen auf dem Programm. Alle Gruppen lagen sehr gut in der Zeit, so dass die Bauwerke zur Zufriedenheit der Schüler fertiggestellt wurden. Ebenfalls im Team halfen die Kinder im Anschluss zusammen, um die Klassenzimmer und das Inventar in den vorherigen Istzustand zu bringen. Gemeinsam wurde aufgeräumt, geputzt, Pinsel ausgewaschen, übriges Material eingesammelt, etc. Den vorläufigen Abschluss unserer Projektwoche bildete ein gemeinsamer Rundgang der Schüler durch die Klassenzimmer. Hier bekam nun jedes Team die Gelegenheit, sein Bauwerk mit seinen Besonderheiten zu präsentieren. Schlösser, Villen, Hochhäuser und Burgen wurden gezeigt. Tolle Details wie Pools, Zugbrücken, Rutschen wurden mit viel Engagement zusammen erdacht und umgesetzt. Einige Gruppen versahen ihre Bauwerke auch mit Namen. So wurde z. B. die „Villa der Architektur“, eine „Villa Kunterbunt“, eine „Burg der Vampire“ oder das „Tortenmonsterhochhaus“ vorgestellt. Die rundum gelungenen Bauwerke warten nun auf ihre Prämierung durch die Architekten an unserem Sommerfest.

 

 

 

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